{"id":445,"date":"2021-03-20T23:56:44","date_gmt":"2021-03-20T23:56:44","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinegespeichert.de\/?page_id=445"},"modified":"2022-07-03T20:52:47","modified_gmt":"2022-07-03T20:52:47","slug":"vereinsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/svfreden.de\/?page_id=445","title":{"rendered":"Vereinsgeschichte"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Nachdem im Sommer 1903 die Gr\u00fcndung eines Sch\u00fctzenvereins beschlossen wurde, fand die Gr\u00fcndungsversammlung am 27.September 1903 statt. Der Verein fand auch bei der Jugend guten Zuspruch, aus anfangs 60 Mitgliedern wurden bald \u00fcber hundert. Das Vereinslokal war damals der Gasthof Steinhoff.<br>Einen offenen Schie\u00dfstand gab es zuerst 1906 auf dem Rh\u00f6n, ab 1909 in vergr\u00f6\u00dfertem Umfang in der Sandgrube Sander. Das erste K\u00f6nigsschie\u00dfen in Freden fand im Jahr 1909 statt, erster Sch\u00fctzenk\u00f6nig wurde Karl Zierke. Mit dem Bau des Schie\u00dfstandes auf dem Ostenberg ( heute Schafstall ) mit drei Einzelst\u00e4nden und Anzeigerdeckung wurde nach dem 1. Weltkrieg begonnen.<\/td><td>&nbsp;<\/td><td><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.svfreden.de\/images\/geschichte\/gruppe_uralt.jpg\" width=\"269\" height=\"230\"> <strong><em>Uraltes Gruppenbild<\/em><\/strong><\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.svfreden.de\/images\/geschichte\/hahne.jpg\" width=\"269\" height=\"338\"> <em><strong>Vereinsfoto vor Gasthaus Hahne<\/strong><\/em> &nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1925 erfolgte ein weiterer Ausbau, so dass am 11. Oktober 1925 das erste K\u00f6nigsschie\u00dfen nach Krieg und Inflation stattfinden konnte. Nach der Machtergreifung durch die Nazis im Jahre 1933 verlor der Verein seine Selbstst\u00e4ndigkeit, Fahne und Abzeichen verschwanden. Der zweite Weltkrieg brachte das Vereinsleben dann total zum erliegen. Viele der damals einberufenen Mitglieder sind gefallen. 1945 wurden das Vereisverm\u00f6gen und alle Gewehre von den Besatzungsm\u00e4chten beschlagnahmt. Der Schie\u00dfstand f\u00fcr 50 und 100 Meter KK-Schie\u00dfen wurde zur M\u00fcllgrube und die Geb\u00e4ude und Anlagen verfielen. Am 7. M\u00e4rz 1951 wurde der Sch\u00fctzenverein Freden im Gasthaus Hahne wieder ins Leben gerufen. Da anfangs keine Kleinkaliber- und Luftgewehre zur Verf\u00fcgung standen, begn\u00fcgte man sich mit Bolzengewehren. Aber bald wurden die durch die Milit\u00e4rregierung erlassenen Bestimmungen gelockert und es konnten die ersten Wettkampfgewehre angeschafft werden.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Bald darauf waren die Fredener Sch\u00fctzen auch ausw\u00e4rts bei Wettk\u00e4mpfen und Preisschie\u00dfen erfolgreich. Vom 4.-6. Juli 1953 wurde das 50j\u00e4hrige Vereinsjubil\u00e4um festlich begangen. Beim K\u00f6nigsschie\u00dfen am 6. Juli wurde Heinz Brunke Sch\u00fctzenk\u00f6nig. Leider ist dieses Fest nicht ordnungsgem\u00e4\u00df gef\u00fchrt worden und es kam zu Schwierigkeiten, die dazu gef\u00fchrt haben, das von 170 Mitgliedern nur noch 24 \u00fcbrig blieben. Nach dieser Talsohle gelang es unter der F\u00fchrung des Vorsitzenden Dieter Kreutzberger, den anfangs mehr auf Tradition bedachten Verein in einen rein auf sportliches Schie\u00dfen ausgerichteten Verein um-zuwandeln. Am 29. und 30. Juli 1963 wurde das 60j\u00e4hrige Bestehen in Form eines Saalfestes begangen. In den folgenden Jahren begann eine rege Baut\u00e4tigkeit. 1966 wurde damit begonnen, das Holzgeb\u00e4ude auf dem KK-Stand durch einen massiven Bau entsprechend den inzwischen gestiegenen Anforderungen zu ersetzen.<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>\u00a0 <img loading=\"lazy\" width=\"269\" height=\"180\" src=\"http:\/\/www.svfreden.de\/images\/geschichte\/bau_kkstand.jpg\"> <br><strong><em>Bau des KK Standes<\/em><\/strong><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><img loading=\"lazy\" width=\"269\" height=\"177\" src=\"http:\/\/www.svfreden.de\/images\/geschichte\/alter_stand.jpg\"> <br><strong><em>Bau des Luftgewehr Standes<\/em><\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>Sanit\u00e4re Anlagen wurden geschaffen und der Stand mit Blenden sicherheitstechnisch auf neuestes Niveau gebracht. Durch die umfangreichen Arbeiten in Eigenleistung entstand aus der M\u00fcllgrube allm\u00e4hlich eine ansehnliche Sportst\u00e4tte. 1968 wurde Wilfried Grotjahn zum ersten Vorsitzenden gew\u00e4hlt. In diesem Jahr veranstaltete der Verein im Rahmen der Fredener Sportwoche erstmals ein Pokalschie\u00dfen f\u00fcr die Fredener Vereine. Auf der Jahreshauptversammlung 1969 beschloss man(n) die Gr\u00fcndung einer Damenabteilung, was sich positiv auf das Vereinsleben auswirkte. Durch die Schlie\u00dfung des Vereinslokals Hahne, in dem bisher mit dem Luftgewehr geschossen wurde, war man 1976 gezwungen, an die KK-Anlagen auf dem Ostenberg einen Luftgewehrstand anzubauen.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>1977 wurde die Sch\u00fclerabteilung ins Leben gerufen, die unter Leitung von Reinhold Sonderhoff schnell zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im sportlichen Geschehen heranwuchs. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde das erste Osterfeuer veranstaltet. Unvergessen ist das Fest zum 75j\u00e4hrigen Bestehen 1978 mit Live-Hitparade. In diesem Jahr konnte auch der gro\u00dfe Anbau mit neuem Luftgewehrstand und Aufenthaltsraum eingeweiht werden. 1983 \u00fcbernahm Reinhold Sonderhoff den Vorsitz, wurde aber schon zwei Jahre sp\u00e4ter von Rainer Gonschor abgel\u00f6st. 1987 erfolgte der Anschluss an das Abwassernetz in Eigenleistung, etwas erschwert durch Mannsgro\u00dfe Steine, die die geliehenen Baumaschinen arg strapazierten. Als erste Frau w\u00e4hlte man 1990 Heidi Freitag zur 1. Vorsitzenden. 1993 folgte Knut Flamme. Am Anfang des neuen Jahrtausends konnte eine moderne Zentralheizung im Sch\u00fctzenhaus installiert werden.<\/td><td>&nbsp;<\/td><td><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.svfreden.de\/images\/geschichte\/kanalarbeiten.jpg\" width=\"269\" height=\"243\"> <strong><em>Anschluss ans Abwassernetz<\/em><\/strong><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem im Sommer 1903 die Gr\u00fcndung eines Sch\u00fctzenvereins beschlossen wurde, fand die Gr\u00fcndungsversammlung am 27.September 1903 statt. Der Verein fand auch bei der Jugend guten Zuspruch, aus anfangs 60 Mitgliedern wurden bald \u00fcber hundert. 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